Tilmann geht nicht zur Schule

Tilmann geht nicht zur Schule

Eine erfolgreiche Schulverweigerung. Vollständige Dokumentation

von Johannes Heimrath

328 Seiten
Broschur
ISBN: 978-3-927369-02-3

In allen Nachbarländern der Europäischen Gemeinschaft ist es ohne weiteres möglich, dass Eltern den Willen ihrer Kinder auch im Bereich der Bildung achten. Sie können Freie Schulen gründen, die Kinder selbst unterrichten oder gemeinschaftlich eine Lehrkraft engagieren. In der Bundesrepublik Deutschland jedoch darf ein Kind gefesselt zur Schule gezwungen werden. Eltern, die ihre Kinder selbstorganisiert unterrichten, »verletzen das Kindeswohl«. Ihnen kann das Sorgerecht entzogen werden, das Kind wird in ein Heim eingewiesen. Deutsche Schulpflicht und deutscher Schulzwang sind einzigartig in der Europäischen Gemeinschaft. Herrschaftsfreie Formen des Zusammenlebens zwischen Kindern und Erwachsenen werden kriminalisiert, wenn dabei die Schulpflicht als menschenfeindliches Rechtsaltertum erkannt wird. Dieses Buch dokumentiert den ersten und bisher einzigen Fall von Schulverweigerung, der vor einem deutschen Gericht mit einem Freispruch endete. Die Grundschule machte Tilmann krank. Die Eltern respektierten seinen Wunsch, fortan zuhause lernen zu wollen. Über zwei Jahre erstreckte sich der Streit mit den Behörden. In diesem Band werden der vollständige Briefwechsel und sämtliche Gerichtsakten veröffentlicht. Ein Buch, das Mut macht, die Forderung »Bildung statt Schule« zu verwirklichen.

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